Archive for the ‘Termin’ Category

S.O.S. St. Pauli – Stadtteilversammlung

Mittwoch, Oktober 5th, 2011

S.O.S. St. Pauli – Stadtteilversammlung
22. Oktober 2011 – 15:00 – 18:00
Ganztagsschule St. Pauli Bernhard-Nocht-Straße

Sehr geehrtes St.Pauli,
Sind auch Sie besorgt über die Entwicklung Ihres Viertels?
Ist auch Ihre Wohnung von Abriss oder Umwandlung in Eigentum bedroht?
Fürchten auch Sie aufgrund steigender Mieten Ihre Wohnung / … Ihr Geschäft / Ihren Job zu verlieren?
Liegt auch Ihnen der Erhalt Ihrer Nachbarschaft am Herzen?
Dann fühlen Sie sich hiermit bitte herzlichst eingeladen an der 1. Stadtteilversammlung S.O.S. St.Pauli teilzunehmen.
Gemeinsam wollen wir Sorgen und Probleme sammeln, diskutieren und Lösungen erarbeiten.
Interessierte und Betroffene finden sich bitte am 22. Oktober 2011 in der Ganztagsschule St.Pauli, Bernhard-Nocht-Str. 12 ein.

Leeve Nabers, leeve Lüüd up St. Pauli.
Wer is ok in Sorge um dat, wat in use Gegend upstunns vör sik geiht?
Wat schall weern, wenn us to Hus umboet, or afbrooken weern schall?
Kummt dor nich de Angst in us hoch, wenn de Pachten för use Wohnungen so hoch stiegt, dat man sogor an`t
Uttrecken denken mött?
Kann us moije Nabershop nich meist so blieben at´se is?
Wer up de een oder anner Fraag ok`n Mee´n het, den beed wi van Harten to use erste „Stadtteilversammlung S.O.S. St. St. Pauli” to kaamen.
Tohoop willt wie Sorgen un Probleme upklaren, diskoteeren un versöken dat Beste för us dorbi rut to finden.
De Versammlung is an`n 22. Oktober 2011
in`t School St.Pauli, Bernhard-Nocht-Str. 12.
Clock 15 Uhr schall dat los gohn.

Sevgili St. Pauli´ler,
Semtinizdeki gelişmeler sizleri de kaygılandırıyor mu?
Sizin oturduğunuz ev de yıkılma yada yeniden inşa,
tamirat tehdidi ile karşı karşıya bulunuyor mu?
Gittikçe artan kiralar yüzünden siz de evinizi / işinizi / dükkanınızı kaybetmakten korkuyormusunuz?
Komşularınızın mahallede kalması sizin için de bir kıymet taşıyor mu?
O zaman sizleri bu çağrı ile yürekten 1. Mahalle Toplantısı SOS St. Pauli´ye davet ediyoruz!
Beraberce mahalledeki kaygı ve sorunlarımızı ortaya serip, beraberce tartışıp çözümler bulmaya çalışacağız.
Isteyenler ve ilgilenenler 22 Ekim`de, saat 15.00 `de,
Ganztagsschule St-Pauli‘de , Bernhard-Nocht-Str. 12
adresinde Mahalle Toplantısı SOS St. Pauli`de toplanacaklardır.
Toplantı ne yazık ki yalnızca almanca dilinde yapılabilecektir.
Bizler St. Pauli`de oturan yada çalışan komşularız ve aşağidaki mahallede aktif olan gruplarda çalışıyoruz.

Wir wohnen und/oder arbeiten hier auf St.Pauli und sind Teil der folgenden Stadtteilinitiativen:
No BNQ, GWA St.Pauli, Initiative Esso Häuser, Es regnet Kaviar, Reeperbahn 157.

S.O.S. St. Pauli – Stadtteilversammlung
22. Oktober 2011 – 15:00 – 18:00
Ganztagsschule St. Pauli Bernhard-Nocht-Straße

Miete ist Wahnsinn

Dienstag, Oktober 4th, 2011

Konzert am 15. Oktober ab 16 Uhr auf dem Schulterblatt (vor der Roten Flora) unter dem Motto

„Miete nervt! Wohnraum vergesellschaften!“

wer wie was warum hier: http://mietenervt.blogsport.de/

und dann


am 29. Oktober 2011  um 13°°  , Millerntorplatz (U-Bahn St. Pauli)

Mietenwahnsinn stoppen-Wohnraum vergesellschaften

mehr dazu hier: http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.net/

NoBNQ lädt zum Runden Tisch

Samstag, Mai 21st, 2011

Runder Tisch:  25. Mai, 17 Uhr,  Planet Pauli,  Spielbudenplatz 7.

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Konflikt um das “Bernhard Nocht Quartier” der Investoren Köhler &  von Bargen auf St.Pauli ist ungelöst. Deshalb lädt die Interessengemeinschaft NoBNQ für den 25. Mai zu einem Runden Tisch ein.

Ziel ist es, mit allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen, Transparenz  herzustellen, die Ideen und Vorstellungen kennen zu lernen und gemeinsam mit Stadtteil, Politik, Behörden, alten und neuen Eigentümern nach Lösungen zu suchen, die den BewohnerInnen des Viertels gerecht werden.

Eingeladen sind:

- Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils und Interessierte
- die Immobilieninvestoren Köhler&  von Bargen
- die angehende Besitzerin der geplanten Neubauten, die VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder)
- die am Erwerb von Teilen des Quartiers interessierte Lawaetz-Stiftung
- die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt
- der Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte
- der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Regierungsfraktion in der Bürgerschaft
- der stadtplanungspolitische Sprecher der Regierungsfraktion der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

Der Grund:

Trotz zahlreicher Konzessionen, die Politik, Behörden und Besitzer auf Druck der Nachbarschaft und der wachsenden Recht auf Stadt Bewegung gemacht haben, gibt es einen grundsätzlichen Dissenz zwischen dem, was im Stadtteil für wünschenswert und notwendig gehalten wird, und dem, was nach den jetzigen Plänen entstehen soll.

Die Interessengemeinschaft NoBNQ ist der Ansicht, dass insbesondere der  Handlungsrahmen der Politik bisher keineswegs ausgeschöpft wurde, die Turbo-Gentrifizierung von St. Pauli aufzuhalten.

Sicher, die soziale Erhaltungsverordnung ist in der Mache, doch reicht weder diese noch der zusammengeschrumpfte Rahmen städtischer Förderung sozialen oder genossenschaftlichen Wohnungsbaus aus, um die rasante Aufwertungs- und Verdrängungswelle aufzuhalten, die Hamburgs bekanntesten Stadtteil erfasst hat. Angetrieben durch  Prestigebauten wie “Astraturm” oder “Tanzende Türme” schießen die Grundstückspreise spekulativ durch die Decke und stehen in keinem Verhältnis mehr zu den Kosten, die für Bau oder Erhalt von Häusern eigentlich nötig sind. Die vom Staat zum Ausgleich angebotenen Fördermittel richten sich an ökologiebewusste Mittelschichten oder sind verdeckte Subventionen des Immobiliengewerbes – mit sozialem Etikett. Diejenigen, die derzeit aus St.Pauli herausgedrängt werden, haben nichts davon. Leute, die am Mietmarkt besonders benachteiligt sind, werden aus nachbarschaftlichen Bezügen herausgerissen. St.Pauli verliert sichtlich an Charakter, die Einwohnerstruktur ändert sich rasant, die soziale Spaltung der Stadt schreitet voran.

NoBNQ sieht die Politik in der Pflicht, hier und jetzt tätig zu werden. Das Bernhard Nocht Quartier steht inzwischen als Symbol für eine verfehlte Stadtplanungspolitik im Zentrum der Kritik. Die Dokumentation der Proteste ist inzwischen schon so dick wie 2 Telefonbücher. Und allein im laufenden Jahr drehten sich gleich mehrere Demonstrationen und Aktionen um die Immobilie:

- rund 50 Kneipen in St. Pauli beteiligten sich im Januar an einem “BNQ”-kritischen Themenabend (”Gentropoly – Don’t let the big man take it away from you”),
- am 23. Januar wurde vom Gängeviertel zum “Bernhard-Nochtquartier” quer durch die Stadt um Fördermittel geboßelt (”Klootscheeten för Födderkröeten”),
- spontan protestierten im Februar knapp 3000 Fans des FC St.Pauli vor der Immobilie (”Reclaim St.Pauli”),
- am 11. Februar: grosse Solidaritätsparty im “Planet Pauli” gegen Investorenphantasien und Abrisspolitik – für den Erhalt der Esso-Häuser Spielbudenplatz und das “Konzept zur freundlichen Übernahme” /NoBNQ (Tanz der Häuser), – im selben Monat drückten Bürger ihre Ablehnung aus, indem sie in einem  sportlichen Wettstreit rund 800 gefüllte Müllsäcke auf das Grundstück warfen (”The Big Blue”),
- am 28. April wurde die NoBNQ-Plakat-Kampagne mit einem gut besuchten Solidaritäts-Lese-Walk gelauncht,
- am 30. April zogen rund 7000 UnterstützerInnen der Roten Flora auch zu dieser Baustelle und wurden von Balkonen und Dächern mit einer Konfettiparade begrüßt (”Stadt selbst machen”),
- am 1. Mai wurde das “Bernhard Nocht Quartier” von etwa 3000 Teilnehmern des Euromayday besucht und thematisiert (”Die Stadt ist unsere Fabrik”).

Auf den Straßen werden inzwischen die Reste des alten St.Pauli feilgeboten – Abrissteine aus der Bernhard Nocht Strasse, liebevoll in Cellophantütchen verpackt: Wehmütige Souvenirs, die den Touristen verkauft werden, wie einst die Graffiti-besprühten Brocken der Berliner Mauer.

Denn neben der Chance auf bezahlbaren Wohnraum schmerzt der Verlust eines der erfinderischsten und lebendigsten Viertel des Landes. Um hier einen Ausgleich vorzuschlagen, haben Nachbarinnen und Nachbarn das “Konzept zur freundlichen Übernahme” entwickelt. Dieses integriert den Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum in ein  Gesamtkonzept, das die Gewerbeflächen des Quartiers als “Ressource für den Stadtteil” funktionieren lassen will, als Plattform der Produktion und des Austauschs, wo das lokale Wissen sich entfalten kann und genutzt wird und wo Menschen mit unterschiedlichem Bildungs- oder Kultur-Hintergrund sich gegenseitig schlauer machen.

Fachleute für integrierte regionale Stadtentwicklung und Urban Design ebenso wie NachbarInnen, VerlegerInnen, MusikerInnen und UnternehmerInnen, attestieren der Planungsinitiative “von Unten” genau die Qualitäten, die sie in den teuer und städtisch initiierten “IBA”- und “Kreativ Quartiers”-Konzepten vermissen: die Verbindung von zukunftsträchtiger Innovation und sozialer Verantwortung, von Bildung und lokaler Ökonomie.

Bei Stadt, Bezirk und Behörden stieß das Konzept allerdings auf taube Ohren. Die Gespräche mit der BSU über Fördermöglichkeiten brachen mit dem Ende der schwarz-grünen Koalition ab. Vom Bezirk wurden die Investoren gefördert und die Umsetzung des Konzepts mithilfe einer großen Genossenschaft wurde behindert.

Um die Lücke zu füllen zwischen dem verlangten spekulativen Kaufpreis auf der einen und der möglichen Finanzierung durch dauerhaft soziale Mieten auf der anderen Seite, ist die Stadt am Zug. Warum werden die Mittel aus den Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungstöpfen nicht einmal dort investiert, wo sie von den
NachbarInnen tatsächlich erwünscht werden?

NoBNQ lädt zum Runden Tisch ein. Denn die Stadt hat nicht nur etwas gut zu machen, sie hat auch etwas zu lernen.

Voller Erfindungsreichtum brechen Menschen auf und fordern die staatlichen Institutionen und Programme heraus. Der Protest wächst – ob in der profunden und vielfältigen “Recht auf Stadt” Bewegung in Hamburg (Düsseldorf, Frankfurt, Dortmund, Berlin, Istanbul, Tel Aviv, New York, Neu Delhi…) oder ob im Protest gegen Stuttgart 21 – die
Menschen wissen: der Markt allein wirds nicht richten.

Die Politik ist gut beraten, den Ball, der ihr zugespielt wird, aufzunehmen. Wir werden uns nicht mit unverbindlichen Dialogangeboten hinhalten lassen. Den parteiübergreifenden Wahlkampfversprechen, die Hamburger Wohnungskrise lösen zu wollen, müssen Taten folgen. Die Vitalität einer Stadt zeigt sich auch daran, ob ihre Institutionen in der Lage sind, eine Resonanzfähigkeit zu entwickeln, gute Ideen aufzunehmen, zu fördern und unverfälscht umzusetzen.

Das “Bernhard Nocht Quartier” ist ein ganz konkreter Prüfstein, an dem sich zeigen wird, ob die Stadt und ihre Investoren die Zeichen der Zeit verstanden haben.

Runder Tisch:  25. Mai, 17 Uhr,  Planet Pauli,  Spielbudenplatz 7.

Mit freundlichen Grüßen,
Interessengemeinschaft NoBNQ

Die ganze Kampagne “Ihre Meinung zum Bernhard Nocht Quartier?” hier (klick)

NoBNQ goes HIGH ART

Dienstag, April 12th, 2011

Zusammen mit dem St. Pauli Museum im Rahmen der Langen Nacht der Museen zeigt sich NoBNQ von seiner souvenirhaftesten Seite:

am 16. April von 22 bis 2 Uhr

in der Bernhardt-Nocht-Straße

___________________________________________

Tanz der Häuser am 11.2.

Donnerstag, Februar 3rd, 2011

Solidaritätsparty gegen
Abrisspolitik und Gentrifizierung

mit
Manuel Muerte + Kosmo Koslowski + Schwabinggrad Ballet + Chicks on Speed + DJ TIK + Rap Galore + Rotzige Beats + Anus One

11. Februar 2011, Planet Pauli (Spielbudenplatz 7)
Einlass ab 20 Uhr, Beginn 21.30 Uhr

5.2.11: Aktionen & Info – kommt vorbei!

Donnerstag, Februar 3rd, 2011

Unter dem Titel “Gentropoly” veranstalten über 50 Kneipen und Läden auf St. Pauli einen Aktionstag. Das Motto: It’s yours – Don’t let the big man take it away from you! – No BNQ! – ich will so bleiben wie ich bin

Poster im Viertel

Einige Läden bieten spezielle Angebote oder Programm: Tipp Kick Torwandschießen im Jolly, “Lekker Kaffee umsonst – not to go, to stay” in der Rückkopplung, Freier Eintritt und Führung im Hafenbasar, Mexikaner für 1 Euro in der Kogge, Saurer für 50 Cent im Ex-Sparr, Brot und Marmelade Verkostung im Bioladen “Wilde Erdbeeren”, in der Hasenschaukel läuft “Themroc” und Live Musik. In vielen Läden bieten Pläne Orientierung im Überangebot – und Infomaterial. Wir von NoBNQ freuen uns über dieses wuchtige Unterstützungswochenende und wünschen viel Spass beim um die Häuser ziehen.
Hier das Statement der Kneipen :

(weiterlesen…)