Archive for Dezember, 2009

No BNQ präsentiert eigene Wohnentwürfe für St. Pauli

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

Einladung zur Bauauschusssitzung 2. Dez.09 18:00 Uhr

Mittwoch, Dezember 2nd, 2009

Heute Abend um 18 Uhr tagt mal wieder der Bauausschuss Klosterwall 4, City-Hof, Block B: Auch das Bernhard-Nocht-Quartier steht auf der Tagesordnung. Treffen um 17:45 Uhr vor der Tür. Gemeinsam gehen wir dann rein.

Auf unseren Druck hin wird die Öffentlichkeit heute Abend zumindest für die erste halbe Stunde zugelassen. Der Bauauschuss beginnt mit einer 30 minütigen Fragerunde für die Öffentlichkeit. Also Hingehen und Fragen stellen!!!

RECHT AUF STADT. DIE PARADE

Mittwoch, Dezember 2nd, 2009

Ort: Moorweide (gegenüber Dammtorbahnhof)
Auftakt: 16:30 Uhr | Start der Parade: 17:00 Uhr

Der Aufruf als PDF zum Runterladen und Weiterschicken.
RAS_die_Parade

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Investor will sich Wünsche der Anwohner anhören

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Das Lebensgesetz moderner Städte schlecht verstanden

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Die Recht auf Stadt Bewegung hätte das “Lebensgesetz moderner Städte” nicht verstanden, dräunt es sozialdarwinistisch aus der Feder von Willfried Mayer, (GAL, Ex-Senator für Stadtentwicklung), in einem Gastbeitrag für das Abendblatt. ” Die Auseinandersetzungen um das Gängeviertel, um das Bernhard-Nocht-Quartier in St. Pauli, um die Ikea-Ansiedlung in Altona sind nicht Resultat räumlicher Trennung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Sondern Begleiterscheinungen einer Neubelebung der inneren Stadt.” – “Neubelebung” nennt man also die Gentrifizierung die uns in Form von zugigen “Quartieren” der Marke “Hafenkrone” entgegentritt. Schuld daran ist nach Mayer – na, wer wohl? – die Hafenstrasse. Deren Besetzung hatte nicht etwa zur Folge, dass bis vor wenigen Jahren die Mieten auf St. Pauli niedrig geblieben sind und sich kein Investor an den Kuchen rangetraut hat, sondern: “ein Auslöser ” für den Bau von Investorenarchitektur, weiß Mayer, sei ” z. B. von den Hafenstraßlern geschaffen” worden, und zwar weil “die das alte Quartier verteidigt haben”. Auch die Tatsache, dass die durch zahlreiche Polizeieinsätze und stundenlange Wasserwerferberegnung demolierten Häuser später repariert werden mussten, weiß Mayer argumentativ umzukehren, denn “für ihre eigenen Wohnungen” sind die Ex-Besetzer “in das städtische Sanierungsprogramm eingestiegen” – und das, so Mayer, löst “Schickimickisierung” aus.

Gigantismus in St. Pauli

Dienstag, Dezember 1st, 2009

»In was für einer Stadt wollen wir wohnen?« Diese Frage stellen sich derzeit Bewohner des sogenannten Bernhard-Nocht-Quartiers in St. Pauli. Diese Frage müssen sie sich auch stellen, denn ihr Quartier ist bedroht. Ein Investor, die Von Köhler & von Bargen OHG, plant den teilweisen Abriss historischer Häuser und Neubauten. Diese Pläne, die zunächst hinter verschlossenen Türen verhandelt wurden, sind im Sommer durch eine Indiskretion bekannt geworden. Seitdem protestieren Anwohner gegen die Abriss- und Neubaupläne. Sie befürchten für sich drastische Mietererhöhungen sowie den Bau von Eigentumswohnungen, die sich nur noch Begüterte leisten können. Zudem würde das Viertel, dessen Ursprünge bis in die nach-napoleonische Zeit zurückreichen, in seinem ursprünglichen Charme zerstört werden. Jetzt haben sich Anwohner und Nachbarn selbst Gedanken über ihr Viertel gemacht und dieses Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt. »Wohnen und Arbeiten wachsen immer mehr zusammen – die Arbeit dezentralisiert sich und breitet sich im Raum aus«, heißt es darin. »Soziales, Kultur und Leidenschaften lassen sich kaum noch von Beruflichem trennen.” (…) “Geplant ist zum Beispiel eine Mini-Brauerei, »um die Produktion in den Stadtteil zurückzuholen, unabhängig von globalen Bierkonzernen«. Dieser Punkt spielt an auf die Verlegung und den späteren Abriss der alteingesessenen Bavaria-St.-Pauli-Brauerei (Astra) vor einigen Jahren. Dort, rund 100 Meter vom Bernhard-Nocht-Quartier entfernt, entstand vor zwei, drei Jahren ein gigantischer Komplex mit Bürobauten, einem Hotel und Wohnungen.”