Bilder von der “Informationsveranstaltung”

Vorab ein paar Impressionen von der “Informationsveranstaltung“. Weitere Bilder und Berichte folgen bald.

Bei flickr sind auch schon Bilder.

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6 Responses to “Bilder von der “Informationsveranstaltung””

  1. hannamontana sagt:

    Die zentralen Forderungen der Bewohner sind erfüllt !!! Keinen der demagogischen + undemokratischen Aktivisten hats interessiert. Viele Bewohner waren spürbar zufrieden. Die “Gutsherrenart” hat erkennbar die Seiten gewechselt. Es werden weiter gezielt falsche Fakten verbreitet. Pfui, wenn man nicht mal zuhören kann, zu viel selber quatscht und dann auch noch lügt. Wer hat jetzt die Sprechblasen über den Köpfen verdient…?

  2. admin sagt:

    Hallo Hannamontana, würde an dieser Stelle gerne wissen was Du dafür bekommst,dass Du hier so ein “piep” rein schreibst.
    Schade dass du dich an dem Tag nicht gemeldet hast. Wir hatte die Masse laut und deutlich nach Ihrer Meinung gefragt!!!
    Wir laden Dich herzlich zu unserem nächsten Treffen am nächsten Montag ein und sind gespannt auf Deine Nachrichten und Tatsachen.
    Du kannst auch gerne die “Gutherrenart” mitbringen, wir sind sehr gespannt.
    Bitte verdrehe hier nicht die Tasachen und lass uns sachlich bleiben.

    Danke und bis bald.

  3. hannamontana sagt:

    hallo, danke für die Antwort. Ich bekomme nix dafür meine Meinung zu sagen (vielen dank für die Unterstellung). Ich sass in einer Ecke mit älteren Anwohner, die durchaus -wie ich auch- positiv zur Kenntnis genommen haben, daß alle Mieter dann in sanierten Wohnungen für 6,50€ + 10 Jahre festgeschrieben in Ihren Wohnungen bleiben können. Danach greift die soziale Erhaltungssatzung, so habe ich Schreiber verstanden. Ich finde den Vorschlag gut und vermisse so was wie eine Anerkenntnis dafür, so z.B. eine wirkliche Gesprächsbereitschaft. Ich fand die Veranstaltung in der Schule eingentlich peinlich wenn man rümbrüllt, in Teilen ne inhaltsleere Show abzieht und selber niemanden mit wirklichen Vorschlägen zu Wort kommen lässt. Das war mir alles viel zu aggressiv und somit eh im Abseits. Dann auch noch einfach zu gehen ist dämlich, finde ich…Wann und Wo ist das nächste Treffen ? Kann ich mich sicher fühlen nicht einfach ausgelacht oder schlimmeres zu werden, wenn ich einfach leist meine Meinung sage ?

  4. mieterin sagt:

    hallo hannamontana,
    ich frage mich, mit wie wenig doch die menschen so oft zufrieden zu stellen sind!? ist das alles, was du dir vorstellen kannst? da haben investoren wirklich leichtes spiel!
    zum einen wäre dieses erste zugeständnis nie gekommen, wenn es no-bnq nicht geben würde. dazu gehört natürlich auch die vorgehensweise, die von einem größeren kreis von menschen durchdacht wird. hier passiert nichts aus purer “aggressivität” und dummheit.
    zum anderen frage ich mich, ob du nur an deinem eigenen wohl interessiert bist, oder auch an dem der anderen und letzt endlich auch an der erhaltung st.paulis? wenn diese 78 eigentumswohnungen um uns herum gebaut werden, dann wird der ganze stadtteil (auch die mieten) davon beeinflusst werden. man kann sich das heute schon am bsp. der kogge und den hinterhäusern anschauen. 110% mieterhöhung und fristlose kündigungen sind die folge. oder aber in der hopfenstr. gegenüber vom brauquatier wird alles in eigentumswohnungen umgewandelt, oder die mieter bekommen eine saftige mieterhöhung wegen der “aufwertung” durch das brauquartier.
    vielleicht denkst du mal nicht nur an deine wohnung, sondern stellst dir die frage, wie du leben willst und vorallem mit wem? im bnq wird eine monokultur von besserverdienenden geplant und freiräume gibt es, wenn man nichts dagegen tut, nur noch von der stadt verordnet (siehe taz http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2009%2F09%2F24%2Fa0079&cHash=80e3e13f83 interview mit schreiber, der dir VIELLEICHT die soziale erhaltensverordnung verspricht).
    ist das noch eine stadt, in der man leben will?
    du kannst dir nächsten mo um 20h im kölibri ja mal anhören, was die alternativen sind. ausserdem gibt es noch die einschätzung eines anwalts von mieter helfen mieter zur investorenversammlung zu hören.

  5. Djdeutschland sagt:

    Liebe Hannamontana,

    ich bin Anwohnerin und unmittelbar von den an uns vorbei geplanten
    Bauvorhaben betroffen.
    Eine der herausragenden Fragen der direkt Betroffenen, ist und war
    -auch während der Versammlung:
    “Können wir Köhler von Bargen trauen”.

    Du mußt wissen, man hat hier schon einige Erfahrungen
    mit den Verflechtungen von Politik und Investoren gemacht.

    Das Köhler von Bargen-Objekt entspringt der Konkursmasse
    krimineller Machenschaften der Herren Becker und Osmani.
    Diese Investoren versprachen vieles und ließen die Objekte verrotten und verkauften später jeweils am Stück für ein Vielfaches des Preises.

    Besonders Osmani wurde dabei auf äußerst zweifelhafte Weise
    von einem mittlerweile der Bürgesrchaft angehörenden CDU-Politiker unterstützt! Der wurde dabei sogar vom BND beobachtet.
    No Joke!
    Der BND wurde von diesen Ermittlungen im Bereich organisierter Kriminalität in Hamburg vor deren Ende wieder abgezogen.

    Selbst wenn die angeblich für 10 Jahre festgeschriebenen Garantien
    (öffentlich finanziert!) eingehalten werden, verkauft die
    ‘Köhler von Bargen Vermögensberatungsgesellschaft’
    jetzt schon die Anteile an den zukünftigem
    Eigentumswohnungen mit satten Gewinnprognosen = Spekulationen.
    Finanzkrise reloaded!

    Wenn St.Pauli Süd sich dagegen nicht wehrt, und es wird sich wehren,
    werden wir vertrieben und es ist genau so tot hier wie im Brauquartier.

    Gruß
    Dj

  6. hannamontana sagt:

    zu den Antworten: super, jetzt kommt doch auch hier im Netz eine Diskussion auf, die ich vermisst habe. Ich konnt leider am Montag nicht, da ich das Baby hatte. Aber im Einzelnen.
    Zu mieterin: ich hatte leider bei einigen Treffen, bei der Pressekonferenz und besonders bei dem Treffen in der Schule den Eindruck, daß Diskussion und refelektiertes Handeln nicht besonders gross geschrieben wird. Wie gesagt, meiner Meinung nach war besonders die Aktion in der Schule schädlich für die Sache. Habe ich auch so aus einigen Artikeln rausgelesen. Aber egal, ich bin dann wohl in der Minderheit, habe jetzt aber den Mut meine Meinung zu sagen.
    Auf der website von den Architekten ist davon die Rede, daß es überwiegend “überwiegend gerade auch für junge Familien geeignete 3 Zimmer-Wohnungen und eben nicht “Luxuswohnungen”)” geben wird. Wenn das stimmt -ok das muss man rauskriegen- kann ich beim besten Willen keine “monokultur von besserverdienenden” feststellen. Ich kenne persönlich einige Kiezianer, die inzwischen älter geworden sind und aus dem Viertel wegziehen mussten, da es diese Art Wohnungen nach deren Aussage hier nicht gibt. Ich finde es gut Familienwohnen anzubieten und damit langfristig das Überleben dieser Ecke zu sichern. Wir sind als quasi “junge” Menschen doch auch hier nicht vom Himmel gefallen sondern hergezogen aus ganz persönlichen Gründen. Klar gibt es Menschen, die auch aus finanziellen Gründen in Ihren Wohnungen zu den alten Bedingungen bleiben müssen. Das können Sie -wenn man KvB trauen kann (Gruss an Djdeutschland) gerade bei diesem Projekt aber. Das sicher eine gute Nachricht. Ich finde es vermessen und gegen den Stadtteil wenn man neuen Menschen und Familien den zuzug derart verwehrt. Ich bin nicht sicher ob es dabei relevant ist, ob die Wohnungen vermieter oder verkauft werden. Einige meiner Freunde haben z.B. 3Zimmerwohnungen zur gleichen Rate wie eine normale monatliche Miete kaufen können. Ein anderer Freund (schon wieder einer :-) ) hat im Astraquartier sein Büro und berichtet, daß alle (?) Wohnungen dort weg sind. Klar kann man über Stadtraumqualitäten lange streiten aber das Wohnungen gebraucht werden ist doch allen klar. Und ich weiss micht ob ich zu leicht aufgebe aber die Mischung die hier im bnq entstehen soll ist für mich kein Schreckgespenst (a: ich kenne leider wenig von den Planungen (Danke Euch !!!!) b: wenn alles gesagte auch stimmt und man sich dafür Garantien holt.).
    Kurzum, ich bin für eine behutsame Veränderung dieser Ecke. Ich bin gegen ein Kiez-Ghetto wo alles so bleibt wie es jetzt ist, denn an vielen Ecken ist es schlecht. Ich bin gerade für Erhaltung von St. Pauli und das heisst in Teilen verantwortungsvolle Veränderung und Sicherung von einigem Bestehenden + Zuzug von jedem der will (wer bin ich denn, dass ich das jemandem verbieten darf). Ich bin auch kein Freund vom Atraquartier aber für mich sieht das hier im bnq doch ziemlich anders aus, zumindest dass was ich kenne.

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